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Matratzenpflege - Die richtige Pflege für eine lange Lebensdauer

Viele Mythen kreisen um das Thema der Matratzenpflege. Soll ich meine Matratze wenden? Kann ich meine Matratze reinigen? Brauche ich einen Matratzenschoner? Eines steht jedoch fest: Wie langlebig eine Matratze ist, hängt auch von ihrer Pflege ab. Die Matratze überzeugt mit einer langjährigen Haltbarkeit, wenn Sie sie regelmäßig wenden, lüften und reinigen. Sie behält ihre formstabilen Eigenschaften, der Nährboden für Milben wird vernichtet und auch der Bildung von Schimmel wird trotz starkem Schwitzen vorgebeugt. Was bei der richtigen Pflege zu beachten ist, soll im Folgenden erläutert werden. 

Warum sollte ich meine Matratzen wenden?

Das Wenden der Matratze ist meist eine mühselige Angelegenheit. Deswegen sträuben sich viele vor dieser Aufgabe. Das regelmäßige Wenden sorgt für eine gleichmäßige Abnutzung, es vermeidet das Entstehen von Liegekuhlen und eine Feuchtigkeitsansammlung wird vermieden. Diese Aspekte sorgen dafür, dass eine hohe Lebensdauer gewährleistet ist und die Matratze länger ihre Ursprungsform beibehält. Wird sie nicht regelmäßig gewendet, wird immer dieselbe Stelle belastet und die Elastizität des Materials gibt nach. Es bildet sich eine Liegekuhle und die optimale Position der Wirbelsäule kann so nicht mehr gewährleistet werden. Dies kann auf Dauer zu Rückenproblemen führen. Liegt der Körper immer an derselben Stelle der Matratze auf, dringt auch immer nur von einer Position Feuchtigkeit in die Matratze. So erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit der Schimmelpilzbildung.

Doch ist nicht nur das Wenden wichtig. Die Matratze muss auch gedreht werden. Das bedeutet sie soll nicht nur von oben nach unten gewendet, sondern auch von Kopf nach Fuß gedreht werden. Heutzutage sind alle Matratzentypen symmetrisch gestaltet. Die Zonen wiederholen sich in den gleichen Abständen und das Material ist gleichmäßig verarbeitet. So kann die Matratze problemlos gedreht werden, ohne der Wirbelsäule in der Liegeposition einen Nachteil zu bieten.


Wie oft sollte ich meine Matratze wenden?

Es gibt keine genaue Antwort darauf, wie oft Sie Ihre Matratze wenden und drehen sollten. Die individuelle Abnutzung hängt von vielen Faktoren ab, wie dem Gewicht, der Schlafposition und wie lange eine Liegeposition eingehalten wird.

Als Faustregel gilt allerdings: Bei jedem neuen Bezug die Matratzen drehen oder wenden!


Wie sollte ich meine Matratze reinigen?

Die Reinigung der Matratze ist genauso wichtig wie das Wenden. Dabei geht es in erster Linie darum die Liegefläche von Schmutz wie Hautschüppchen, Haaren und Feuchtigkeit zu befreien. Dafür reicht es die Matratze aus dem Gestell zu heben und senkrecht frei aufzustellen. So kann sie über mehrere Stunden stehen und auslüften. Zur Unterstützung und zur besseren Durchlüftung können Sie das Fenster öffnen und die Matratze mit einer weichen Bürste abreiben, sodass sich die Rückstände an der Oberfläche besser lösen. Neben den Hautschuppen und Haaren werden durch das regelmäßige Lüften auch Milben entfernt. Die Schimmelbildung durch einen Feuchtigkeitsstau, sowie ein unangenehmer, muffiger Geruch werden ebenso vermieden.

Eine weitere Möglichkeit der Pflege ist das Waschen des Bezugs. Viele Matratzen verfügen heutzutage über abnehmbare und waschbare Bezüge, die sich leicht mit einem Reißverschluss entfernen und in der Waschmaschine reinigen lassen. Auf diesem Weg können die Milben vollkommen abgetötet werden, weshalb es sich besonders für Allergiker empfiehlt eine Matratze mit abnehmbarem Bezug zu  kaufen. Dies ist auch die einzige Möglichkeit der Reinigung einer Matratze, die Ihnen zuhause zur Verfügung steht. Sie sollten Ihre Matratze niemals mit dem Staubsauger absaugen. Das Absaugen leiert den Bezug schnell aus und die Materialstruktur kann beschädigt werden.  Das Bettgestell hingegen können Sie problemlos während des Lüftens der Matratze absaugen und von Staub und Dreck befreien.

Sollte doch einmal der Morgen-Kaffee über der Matratze ausgegossen werden oder es bilden sich Blut- oder Urinflecken, lässt sich die Matratze mit ein paar Hausmitteln reinigen. Wichtig ist dabei immer den Fleck zu behandeln bevor er ausgetrocknet ist. Backpulver und kaltes Wasser sollen gegen Blutflecken helfen. Wasser, Salz, Reinigungsmittel oder auch Polsterreiniger sollen unliebsame Flecken ebenfalls entfernen.


Wieso brauche ich einen Matratzenschoner?

Zwischen jeder Matratze und ihrem Bettlaken sollte ein Matratzenschoner liegen. Er verhindert nicht nur, dass erst gar keine Flecken auf der Matratze entstehen, er schützt auch vor dem Eintreten von zu viel Feuchtigkeit und fängt Hautschuppen und Härchen ab. Zudem ist ein Matratzenauflage um ein Wesentliches einfacher zu reinigen und kann bei zu starker Verschmutzung schnell und einfach ausgetauscht werden. Ein Matratzenschoner ist eine ideale Präventionsmaßnahme, um die Lebensdauer und Haltbarkeit der Matratze zu verstärken.


Wann sollte ich meine Matratze wechseln?

Irgendwann hat auch die beste und gepflegteste Matratze ausgedient und muss ersetzt werden. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Matratze alle fünf bis zehn Jahre austauschen. Dabei hängt die Abnutzung von vielen Faktoren ab. Hochwertigere Matratzen halten in der Regel länger da ihr Material langlebiger ist. Im Durchschnitt sollten Sie die Matratze aber nach circa acht Jahren ersetzen. Sollte sie vorher Ermüdungserscheinungen aufweisen, ist ein schnellstmöglich Wechsel empfehlenswert. Haben sich beispielsweise Liegekuhlen durch eine Materialermüdung gebildet, wird die Wirbelsäule beim Liegen nicht mehr optimal unterstützt, was zu Rücken- und Nackenschmerzen führen kann. Deshalb ist es wichtig beim Kauf auf das Raumgewicht der Liegeunterlage zu achten. Je höher das Raumgewicht, abgekürzt RG, desto langlebiger ist die Matratze.

Doch sollte die Matratze nicht erst ausgetauscht werden, wenn ihre Funktionalität ausgedient hat. Sie wird auch unter hygienischen Aspekten strapaziert. Wer viel schwitzt und die Matratze nur sporadisch lüftet, bietet Milben einen idealen Nährboden. Bakterien, Schimmel und Pilze lagern sich so im Material ein und werden im Schlaf eingeatmet. Hier empfiehlt sich ebenfalls ein Austausch nach wenigen Jahren.

Wer an unruhigem Schlaf, Verspannungen oder Rückenproblemen leidet sollte auch bei einer neuen Matratze über einen Wechsel nachdenken. Über Jahre hinweg auf einer nicht optimal angepassten Matratze zu schlafen, hat größere Konsequenzen als vermutet. Nur durch einen erholsamen Schlaf sind wir tagsüber in der Lage uns zu konzentrieren und fit in den Tag zu starten. Die falsche Liegeposition macht sich oftmals erst nach Jahren bemerkbar und führt zu unangenehmem Rückenleiden. In diesem Fall muss aber nicht gleich eine neue Matratze gekauft werden. Gel-Auflagen können ebenfalls die gewünschten Effekte hervorrufen und den Schlafkomfort optimieren.